Wie werden wir besser sichtbar auf Google?

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Hotelier präsentiert Patrick Moeschler zwei Möglichkeiten, um die Platzierung Ihrer Webseite bei der Google-Suche zu optimieren.

FRAGE Unser Hotel kommt bei den Suchergebnissen von Google erst weit unten auf der Liste. Wie können wir hier besser sichtbar sein? B.M., Hotelier Zürich

ANTWORT Es ist richtig, der Google-Suche besondere Beachtung zu schenken: Über 90 Prozent der Schweizer Suchanfragen werden auf dieser Plattform gemacht. Und tatsächlich ist der «Rank», die Höhe der Platzierung, mitentscheidend für den Erfolg. Nur wenige User schauen sich die zweite Ergebnisseite von Google an. Entsprechend gross ist auch das «Gedränge», um mit seinem Hotel möglichst weit oben platziert zu sein.

Um Ihre Platzierung in der Google-Suche zu verbessern, gibt es zwei Möglichkeiten:

• Search Engine Optimization (SEO): Hier geht es darum, Ihre Website so Google-freundlich wie möglich zu machen, damit sie gut gefunden und gut gerankt wird. Hierbei sind Themen wie Keyword-Platzierungen, Verlinkungen von anderen Seiten oder die URL-Systematik Ihrer Seite zu beachten – nebst vielen anderen Faktoren. Der Eindruck täuscht nicht: SEO ist kompliziert, und am besten unter Einbezug einer Fachperson zu machen.

• Search Engine Marketing (SEM): Hier geht es darum, Ihre Website im bezahlten Bereich der Google-Ergebnisse als «Anzeige» zu platzieren. Dazu buchen Sie sogenannte AdWords, die sich an den mutmasslichen Suchwörtern der potenziellen Kunden ausrichten. Versuchen Sie sich hier in den Suchenden hineinzuversetzen und wählen Sie Suchwörter, die möglichst spezifisch sind: also nicht nur «Hotel Zürich», sondern, zum Beispiel, «Hotel Zürich Spa» – so konkurrenzieren Sie sich weniger mit allen anderen Hotels, die «Hotel Zürich» als Keyword gebucht haben. AdWords können mit wenig Budget gebucht werden. Die tatsächlichen Kosten pro Klick auf Ihre Anzeige können dann aber schon ein paar Franken betragen.

Beide Wege sind erfolgsversprechend, bedingen aber einiges an Know-how. Vergessen Sie deshalb nicht, dass auch andere digitale Kanäle wie Social Media oder e-Mail-Marketing Kunden auf Ihre Website bringen können. Entscheiden Sie im Rahmen einer digitalen Strategie, welcher Kanal was leisten und kosten soll.

10. Januar 2017, Fachartikel

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