Mehr Kommunikation – weniger Littering

Die IG saubere Umwelt (IGSU) feierte Ende Mai ihren zehnten Geburtstag. Als Kompetenzzentrum gegen Littering steht sie Gemeinden und Schulen beratend zur Seite und rüttelt die Bevölkerung mit Sensibilisierungsaktionen wach. Am 11. Mai lancierte sie das erste Schweizer Label gegen Littering. 

Um ihren Auftrag zu erfüllen, setzt die IGSU auf strategische Kommunikation und die gezielte Beziehungspflege zu ihren Dialoggruppen. Dabei vertraut die IGSU seit Jahren auf das Know-how und das Netzwerk von Communicators. Zu den Kunden von Communicators zählen mehrere Organisationen, die sich für die Nachhaltigkeit engagieren, darunter PET-Recycling Schweiz, die Stiftung KliK und die IG saubere Umwelt (IGSU). Letztere hat dieses Jahr mehrere Gründe zu feiern. Sie engagiert sich nun bereits seit zehn Jahren erfolgreich für eine saubere Umwelt und für das korrekte Entsorgen von Abfällen. Seit ihrer Gründung 2007 hat sich in der Bevölkerung ein Umdenken bemerkbar gemacht: «Heute wird viel häufiger, konstruktiver und fundierter über Littering diskutiert als noch vor zehn Jahren», freut sich Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU. Dazu beigetragen haben zu einem grossen Teil die Sensibilisierungs-Massnahmen der IGSU. So organisiert sie beispielsweise den nationalen IGSU Clean-Up-Day, startet Plakat-Kampagnen und schickt jeden Sommer rund 80 IGSU-Botschafterinnen und -Botschafter auf Aufklärungstour durch die Schweiz.

Einen weiteren Anlass, die Gläser klirren zu lassen, bot die Lancierung des No-Littering-Labels. Die IGSU vergibt das Label seit Mai 2017 an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv und zielgerichtet gegen Littering engagieren. Es trägt zum positiven Image der Institutionen bei, verstärkt ihre Massnahmen gegen Littering und ist gleichzeitig Anerkennung und Motivation für alle involvierten Personen. Das Label kann kostenlos und mit geringem Aufwand beantragt werden.

Von der Idee bis zur Umsetzung

Entscheidend für den Erfolg der IGSU sind nicht nur ihre kreativen Ideen und ihr grosser Einsatz, sondern auch der strategische Ansatz, die konzeptionelle Arbeit und die zielgerichtete, professionelle Kommunikation. Communicators begleitete die IGSU auch beim No-Littering-Label von Beginn an. Gemeinsam mit der IGSU arbeitete sie die Idee aus, entwickelte das Kommunikations- und Massnahmenkonzept, erstellte die Inhalte für die Website und sorgte schliesslich mit einer schweizweiten und mehreren regionalen Medienmitteilung und einer Medienkonferenz dafür, dass mehr als 75 Medien über das No-Littering-Label berichteten. Durch die breite Berichterstattung konnte die IGSU ihre Position stärken, ihre neue Massnahme bekannt machen und weitere Institutionen als Label-Träger gewinnen. Seit der Lancierung vor zwei Monaten wurde das Label bereits von rund 40 Städten, Gemeinden und Schulen erfolgreich beantragt. Diese setzen das Label nun ihrerseits in der gesamten Kommunikation ein. «Unser Ziel ist es, Littering zu verhindern und so zu einer sauberen Umwelt beizutragen», so Nora Steimer. «Das gelingt nur, wenn die Bevölkerung über Littering und den korrekten Umgang mit Abfall aufgeklärt wird. Indem Communicators unsere Massnahmen kommunikativ begleitet und uns mit ihren Ideen unterstützt, werden wir von den entscheidenden Bezugsgruppen wahrgenommen: Die Behörden nehmen unser Angebot in Anspruch, Konsumentinnen und Konsumenten überdenken ihr Verhalten und ihren Ressourcenverbrauch und der Handel beteiligt sich am Kampf gegen Littering.» Auch beim Littering gilt also: Je besser die Kommunikation, desto grösser die Wirkung.

Weitere Informationen zum No-Littering-Label unter www.no-littering.ch

07. Juli 2017, Maurice Desiderato - Blogbeitrag

New comment

0 comments