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National- und Ständerat verunsichern


Die Entscheide von National- und Ständerat in der Sommersession sorgen in der Immobilienbranche für Unruhe. Verhandlungen über Mietzinsreduktionen sind blockiert, Mieter und Eigentümer sind verunsichert.

Bild: pixabay.com

National- und Ständerat haben in der Sommersession eine gleichlautende Motion an den Bundesrat überwiesen, die eine Mietzinsreduktion von 60% fordert. In den Genuss sollen alle Unternehmen kommen, die aufgrund der Restriktionen des Bundes in ihrer Geschäftstätigkeit eingeschränkt waren. Dies sorgt in der Immobilienbranche für Unverständnis und Unmut. Denn einerseits waren die individuellen Verhandlungen auf gutem Weg. Schliesslich ist die Betroffenheit sehr unterschiedlich – diesem Umstand konnte damit Rechnung getragen werden. Anderseits wäre eine solche Regelung ein Eingriff in die Eigentumsrechte, wie ihn die Schweiz noch nie gesehen hat. Es bleibt zu hoffen, dass die eidgenössischen Räte in der Wintersession zur Vernunft kommen und die Vorlage ablehnen.

Veröffentlicht am 19. Juni 2020 von Martin Arnold
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